Die Verhaltenstherapie (VT) hat ihren Ursprung im Bereich der Lernforschung.

Vorausgesetzt wird hierbei, dass das menschliche Verhalten inklusive des Denkens, Handelns und Fühlens im Laufe der individuellen Entwicklung eines jeden Menschen erlernt wurde - und somit auch veränderbar ist.
Problembehaftete Verhaltensmuster bedingen z.T. eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität eines Menschen und im schlimmsten Fall führen sie dazu, dass ein Mensch sein Leben nicht mehr adäquat und eigenverantwortlich bewältigen kann.

Eine Verhaltenstherapie hat das Ziel, die Fähigkeit zur Selbststeuerung und Selbstkontrolle in den Fokus der Behandlung zu stellen.

In der VT werden problematische Situationen und Verhaltensweisen aktualitäts-bezogen bearbeitet. Das heißt, dass die aufrechterhaltenden Gründe für die bestehenden Probleme vorzugsweise in der Gegenwart gesucht werden, wobei jedoch auch Erfahrungen aus der Vergangenheit mit einbezogen und besprochen werden. Erlebnisse aus Kindheit und Jugend werden dabei jedoch immer in Bezug auf das Heute gesehen.

Ebenso werden das persönliche Umfeld, die Familie und die berufliche Situation mit in den therapeutischen Kontext einbezogen, so dass sich die VT auf den ganzen Menschen bezieht und sich  nicht nur auf seine Einzelkomponenten reduziert.

Die VT ist eine der transparentesten Therapieformen der Psychotherapie. Die einzelnen Schritte des therapeutischen Arbeitens lassen sich vom Klienten stets genau nachvollziehen, vor allem bei Bestehen klarer Therapiepläne, die in der Therapie von mir mit dem Klienten besprochen werden. Bei Unklarheiten im Therapieprozess stehe ich natürlich jederzeit gerne für Fragen zur Verfügung.

Eine intakte Vertrauensbasis zwischen mir als Therapeutin und Ihnen als KlientIn ist für mich eine grundlegende Voraussetzung für eine sinnvolle und erfolgreiche Therapie-maßnahme.